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    eMobility Insights - der Podcast von electriveVerbrenner-Aus: Gewinnt das E-Auto – aber verliert Europa, Michael Bloss?

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    Europa rudert beim sogenannten Verbrenner-Aus zurück – und das ausgerechnet in einer Phase, in der die Elektromobilität kräftig Fahrt aufnimmt. Im EU-Parlament zeichnet sich eine Mehrheit für die Abschwächung der CO₂-Flottengrenzwerte ab: Statt der bisher vorgesehenen 100 Prozent CO₂-Minderung ab 2035 stehen nur noch 87,5 Prozent im Raum. Zusätzliche Ausnahmen und Anrechnungsmechanismen könnten den verpflichtenden Hochlauf reiner Elektroautos weiter reduzieren. Hilft das der europäischen Automobilindustrie – oder spielt es vor allem den chinesischen Wettbewerbern in die Hände?

    Darüber spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz in dieser Episode von eMobility Insights mit Michael Bloss, Europaabgeordneter der Grünen und Verhandler seiner Fraktion für die CO₂-Flottengrenzwerte.

    Das Gespräch findet unmittelbar nach den richtungsweisenden Abstimmungen im Verkehrs- und Industrieausschuss des EU-Parlaments statt. Bloss zieht eine ernüchternde Bilanz: „Der Drops ist eigentlich schon gelutscht.“ Er rechnet fest damit, dass die bisherigen Vorgaben abgeschwächt werden. Für den Hochlauf der Elektromobilität und die europäische Industrie sieht er erhebliche Risiken.

    Besonders kritisch bewertet Bloss die langfristigen Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit: Während europäische Autobauer weiterhin auf kurzfristige Gewinne mit Verbrennern setzen, investiert China strategisch in Elektroautos und Batterietechnologien. „Wir schauen auf die Kurzfristigkeit und verlieren langfristig“, warnt der Grünen-Politiker. Auch Investitionen in Ladeinfrastruktur und Batterieproduktion könnten durch die regulatorische Unsicherheit gebremst werden.

    Doch Bloss hat auch eine optimistische Botschaft: Trotz der politischen Rückwärtsbewegung glaubt er daran, dass sich E-Autos am Markt durchsetzen werden. „Man muss nur darauf hoffen, dass die Menschen weiter sind als die Politik“, sagt er. Seine größere Sorge gilt inzwischen der Frage, ob Europa bei der Produktion von Elektroautos und Batterien technologisch noch mithalten kann.

    ** Anzeige: Diese Episode wird präsentiert von MENNEKES, Ihrem Partner für intelligente E-Mobility-Ladelösungen. **

    Im Podcast geht es unter anderem um:

    • Den Kompromiss von EVP, Sozialdemokraten und Liberalen und die Folgen für die CO₂-Flottengrenzwerte ab 2030 und 2035

    • Die Rolle von Friedrich Merz, Markus Söder und Manfred Weber bei der Aufweichung des sogenannten Verbrenner-Aus

    • Die Frage, warum weniger strenge CO₂-Ziele Investitionen in Ladeinfrastruktur und Batterietechnik gefährden könnten

    • Chinas technologischen Vorsprung und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Autohersteller

    • Bloss‘ Forderungen nach günstigem Ladestrom, einer europäischen Batterieindustrie und einer aktiveren Industriepolitik

    • Die Zukunft der Elektromobilität bis 2035 – und warum der Markterfolg des Elektroautos noch lange keinen Erfolg für die europäische Autoindustrie garantiert

    Die zentrale Frage dieser Episode: Wird Europa in zehn Jahren überwiegend elektrisch fahren, aber die Autos und Batterien dafür aus China beziehen?

    Eine Folge über politische Machtkämpfe in Brüssel, kurzfristige Gewinne, langfristige Industriepolitik und die Frage, wer die automobile Zukunft Europas gestaltet.

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    Schafft dein E-Lkw die Weltreise in 80 Ladestopps, Tobias Wagner?

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    In 80 Ladestopps um die Welt – mit einem batterieelektrischen Lkw. Tobias Wagner, besser bekannt als „Elektrotrucker“, will mit einem speziell umgebauten Mercedes-Benz eActros 600 rund 45.000 Kilometer durch mehr als 35 Länder fahren. Start ist am 20. September auf der IAA Transportation in Hannover. Für seine Weltreise plant Wagner rund ein Jahr ein – und will dabei nicht nur ein Abenteuer erleben, sondern vor allem zeigen, was mit elektrischen Lkw heute schon möglich ist.

    Im Gespräch mit electrive-Chefredakteur Peter Schwierz erzählt Wagner, warum ihn gerade die schwierigen Regionen reizen: Zentralasien im Winter, große Distanzen ohne verlässliche Ladeinfrastruktur und Grenzübergänge, die sich kaum planen lassen. Seine Motivation formuliert er klar: „Wenn ich per E-Lkw um die Welt fahren kann, dann ist Europa das kleinste Problem.“

    Doch wie belastbar ist das Versprechen „in 80 Ladestopps um die Welt“ wirklich? Wagner räumt ein, dass die Zahl zu Beginn keineswegs exakt durchgerechnet war. Trotzdem will er daraus einen messbaren Weltrekord machen – und dafür den Akku teilweise bewusst sehr weit leerfahren. Dass das nichts für den normalen E-Lkw-Alltag ist, sagt er selbst: „Das ist niemandem zu empfehlen! Das was ich mache, macht man eigentlich nicht.“

    Besonders spannend wird die Reise dort, wo es keine geeigneten Schnelllader gibt. Wagner hat deshalb einen mobilen DC-Lader von Alpitronic an Bord, mit dem er den eActros 600 von Daimler Truck an geeigneten Drehstromanschlüssen laden kann. Den Ladestrom bezahlt er selbst. Apps, Kreditkarten, lokale Kontakte und die jeweilige EV-Community sollen unterwegs den Zugang zu Strom ermöglichen. Sein eigentliches Wunsch-Szenario wäre allerdings, den mobilen Lader gar nicht zu brauchen.

    Im Podcast geht es außerdem um die Frage, wie unabhängig Wagner berichten kann, obwohl Daimler Truck einer der wichtigsten Partner des Projekts ist. Seine Antwort ist eindeutig: „Ich habe keinen Maulkorb, muss auch keinen Content freigeben.“ Auch Pannen, technische Probleme und Fehlschläge sollen Teil der Geschichte werden.

    Und wir schauen über die Weltreise hinaus auf die Elektrifizierung der Logistik in Deutschland und Europa. Wagner erwartet in den kommenden zwölf Monaten mehr elektrische Lkw, mehr Ladeparks und wachsenden Wettbewerbsdruck – auch durch chinesische Hersteller. Die größten Hürden sieht er inzwischen weniger in der Technik als in Investitionsentscheidungen, Netzanschlüssen und der Veränderungsbereitschaft der Unternehmen selbst. Sein Fazit: „Es sind keine externen Faktoren, sondern wirklich klassisches Change Management“.

    Peter Schwierz will es natürlich genau wissen: Was passiert bei Ladestopp 81? Wie lädt man einen eActros in Zentralasien? Was kostet eine solche Weltreise? Und was kann dieses Extremprojekt tatsächlich für einen normalen Spediteur beweisen?

    Darüber spricht Tobias Wagner in dieser Folge von eMobility Insights – kurz vor dem Start der größten Reise seines Lebens.

    Welches Elektroauto sollte man 2026 kaufen?

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    Wenn Sie sich dieses Jahr noch ein Elektroauto anschaffen wollen, dürfen Sie diesen Podcast nicht verpassen! Unter 30.000 Euro? Für die Familie? Dienstwagen für die Langstrecke? Oder vielleicht als Zugfahrzeug? Die Auswahl ist größer denn je – und gleichzeitig erlebt Deutschland einen Elektroauto-Boom, den selbst langjährige Branchenbeobachter in dieser Dynamik kaum erwartet hätten. Für E-Auto-Experte Stefan Moeller ist die Richtung eindeutig: „Ich denke, es ist der große Durchbruch.“

    In der 50. Episode von eMobility Insights spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit dem langjährigen NextMove-Gesicht zunächst darüber, warum die Nachfrage nach Elektroautos gerade jetzt so stark steigt. Sind es die hohen Spritpreise, günstigere Batterien, bessere Modelle, attraktive Finanzierungen oder doch die neue Förderung, die den Markt drehen?

    Elektroauto-Kaufberatung

    Dann wird es konkret: Was bekommt man inzwischen für 25.000 bis 30.000 Euro? Welche E-Autos eignen sich für Familien? Was sollten Vielfahrer kaufen? Und lohnt sich angesichts steigender Nachfrage noch der Blick auf den Gebrauchtwagenmarkt?

    Eine allgemeingültige Antwort gibt Moeller bewusst nicht. Bei der Kaufentscheidung gelte: „Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.“ Fahrprofil, Platzbedarf, Ladegeschwindigkeit, Garantie, Händlernetz und die Frage nach Kauf, Leasing oder Finanzierung seien wichtiger als Bestenlisten und technische Superlative.

    In der Blitzrunde lässt sich Moeller dann trotzdem festnageln: Unter 30.000 Euro nennt er den VW ID. Polo, als Familienauto das Tesla Model Y und für Vielfahrer den XPeng P7+. Gute Argumente sieht er außerdem bei Kia und der elektrischen VW-Familie sowie bei chinesischen Newcomern wie Leapmotor. Gerade bei jungen Marken warnt er jedoch davor, Händlernetz, Ersatzteilversorgung und Service zu unterschätzen.

    Elektrische Gebrauchtwagen

    Auch bei Gebrauchten hat sich der Markt gedreht: Reichweitenstarke Elektroautos um 20.000 Euro sind inzwischen stark gefragt. Moeller erklärt, welche Risiken Käufer beachten sollten, warum eine 0-Prozent-Finanzierung mehrere Tausend Euro wert sein kann und weshalb vermeintlich günstiges Leasing nicht für jeden die beste Wahl ist.

    Besonders eindeutig wird er bei der Frage, welchen Antrieb man heute mit Blick auf 2030 noch kaufen sollte: „Plug-in-Hybrid? Finger weg, elektrisch kaufen!“ Auf den großen Reichweiten-Wundersprung in der Kompaktklasse zu warten, hält er ebenfalls für unnötig. Die Autos würden günstiger und die Ladezeiten besser – große zusätzliche Batterien seien für viele Käufer schlicht nicht erforderlich.

    Elektroantrieb als neues Normal

    Und warum ist der aktuelle E-Auto-Boom diesmal gekommen, um zu bleiben? Moellers Schlusswort: „Immer mehr Menschen erkennen, dass die fossile Bequemlichkeit der letzten Jahrzehnte nicht mehr funktioniert.“

    Welche Elektroautos sich 2026 wirklich lohnen, bei welchen Modellen Stefan Moeller vorsichtig wäre – und ob man jetzt kaufen oder doch noch warten sollte: die große Kaufberatung in der neuen Folge von eMobility Insights. Diese Ausgabe wird Ihnen präsentiert von Mennekes, Ihrem Partner für intelligente eMobility-Ladelösungen!

    Welches Elektroauto sollte man 2026 kaufen, Stefan Moeller?

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    Wenn Sie sich dieses Jahr noch ein Elektroauto anschaffen wollen, dürfen Sie diesen Podcast nicht verpassen! Unter 30.000 Euro? Für die Familie? Dienstwagen für die Langstrecke? Oder vielleicht als Zugfahrzeug? Die Auswahl ist größer denn je – und gleichzeitig erlebt Deutschland einen Elektroauto-Boom, den selbst langjährige Branchenbeobachter in dieser Dynamik kaum erwartet hätten. Für E-Auto-Experte Stefan Moeller ist die Richtung eindeutig: „Ich denke, es ist der große Durchbruch.“

    In der 50. Episode von eMobility Insights spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit dem langjährigen NextMove-Gesicht zunächst darüber, warum die Nachfrage nach Elektroautos gerade jetzt so stark steigt. Sind es die hohen Spritpreise, günstigere Batterien, bessere Modelle, attraktive Finanzierungen oder doch die neue Förderung, die den Markt drehen?

    Elektroauto-Kaufberatung

    Dann wird es konkret: Was bekommt man inzwischen für 25.000 bis 30.000 Euro? Welche E-Autos eignen sich für Familien? Was sollten Vielfahrer kaufen? Und lohnt sich angesichts steigender Nachfrage noch der Blick auf den Gebrauchtwagenmarkt?

    Eine allgemeingültige Antwort gibt Moeller bewusst nicht. Bei der Kaufentscheidung gelte: „Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.“ Fahrprofil, Platzbedarf, Ladegeschwindigkeit, Garantie, Händlernetz und die Frage nach Kauf, Leasing oder Finanzierung seien wichtiger als Bestenlisten und technische Superlative.

    In der Blitzrunde lässt sich Moeller dann trotzdem festnageln: Unter 30.000 Euro nennt er den VW ID. Polo, als Familienauto das Tesla Model Y und für Vielfahrer den XPeng P7+. Gute Argumente sieht er außerdem bei Kia und der elektrischen VW-Familie sowie bei chinesischen Newcomern wie Leapmotor. Gerade bei jungen Marken warnt er jedoch davor, Händlernetz, Ersatzteilversorgung und Service zu unterschätzen.

    Elektrische Gebrauchtwagen

    Auch bei Gebrauchten hat sich der Markt gedreht: Reichweitenstarke Elektroautos um 20.000 Euro sind inzwischen stark gefragt. Moeller erklärt, welche Risiken Käufer beachten sollten, warum eine 0-Prozent-Finanzierung mehrere Tausend Euro wert sein kann und weshalb vermeintlich günstiges Leasing nicht für jeden die beste Wahl ist.

    Besonders eindeutig wird er bei der Frage, welchen Antrieb man heute mit Blick auf 2030 noch kaufen sollte: „Plug-in-Hybrid? Finger weg, elektrisch kaufen!“ Auf den großen Reichweiten-Wundersprung in der Kompaktklasse zu warten, hält er ebenfalls für unnötig. Die Autos würden günstiger und die Ladezeiten besser – große zusätzliche Batterien seien für viele Käufer schlicht nicht erforderlich.

    Elektroantrieb als neues Normal

    Und warum ist der aktuelle E-Auto-Boom diesmal gekommen, um zu bleiben? Moellers Schlusswort: „Immer mehr Menschen erkennen, dass die fossile Bequemlichkeit der letzten Jahrzehnte nicht mehr funktioniert.“

    Welche Elektroautos sich 2026 wirklich lohnen, bei welchen Modellen Stefan Moeller vorsichtig wäre – und ob man jetzt kaufen oder doch noch warten sollte: die große Kaufberatung in der neuen Folge von eMobility Insights. Diese Ausgabe wird Ihnen präsentiert von Mennekes, Ihrem Partner für intelligente eMobility-Ladelösungen!

    Welches Elektroauto sollte man 2026 kaufen, Stefan Möller?

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    Wenn Sie sich dieses Jahr noch ein Elektroauto anschaffen wollen, dürfen Sie diesen Podcast nicht verpassen! Unter 30.000 Euro? Für die Familie? Dienstwagen für die Langstrecke? Oder vielleicht als Zugfahrzeug? Die Auswahl ist größer denn je – und gleichzeitig erlebt Deutschland einen Elektroauto-Boom, den selbst langjährige Branchenbeobachter in dieser Dynamik kaum erwartet hätten. Für E-Auto-Experte Stefan Möller ist die Richtung eindeutig: „Ich denke, es ist der große Durchbruch.“

    In der 50. Episode von eMobility Insights spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit dem langjährigen NextMove-Gesicht zunächst darüber, warum die Nachfrage nach Elektroautos gerade jetzt so stark steigt. Sind es die hohen Spritpreise, günstigere Batterien, bessere Modelle, attraktive Finanzierungen oder doch die neue Förderung, die den Markt drehen?

    Elektroauto-Kaufberatung

    Dann wird es konkret: Was bekommt man inzwischen für 25.000 bis 30.000 Euro? Welche E-Autos eignen sich für Familien? Was sollten Vielfahrer kaufen? Und lohnt sich angesichts steigender Nachfrage noch der Blick auf den Gebrauchtwagenmarkt?

    Eine allgemeingültige Antwort gibt Möller bewusst nicht. Bei der Kaufentscheidung gelte: „Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.“ Fahrprofil, Platzbedarf, Ladegeschwindigkeit, Garantie, Händlernetz und die Frage nach Kauf, Leasing oder Finanzierung seien wichtiger als Bestenlisten und technische Superlative.

    In der Blitzrunde lässt sich Möller dann trotzdem festnageln: Unter 30.000 Euro nennt er den VW ID. Polo, als Familienauto das Tesla Model Y und für Vielfahrer den XPeng P7+. Gute Argumente sieht er außerdem bei Kia und der elektrischen VW-Familie sowie bei chinesischen Newcomern wie Leapmotor. Gerade bei jungen Marken warnt er jedoch davor, Händlernetz, Ersatzteilversorgung und Service zu unterschätzen.

    Elektrische Gebrauchtwagen

    Auch bei Gebrauchten hat sich der Markt gedreht: Reichweitenstarke Elektroautos um 20.000 Euro sind inzwischen stark gefragt. Möller erklärt, welche Risiken Käufer beachten sollten, warum eine 0-Prozent-Finanzierung mehrere Tausend Euro wert sein kann und weshalb vermeintlich günstiges Leasing nicht für jeden die beste Wahl ist.

    Besonders eindeutig wird er bei der Frage, welchen Antrieb man heute mit Blick auf 2030 noch kaufen sollte: „Plug-in-Hybrid? Finger weg, elektrisch kaufen!“ Auf den großen Reichweiten-Wundersprung in der Kompaktklasse zu warten, hält er ebenfalls für unnötig. Die Autos würden günstiger und die Ladezeiten besser – große zusätzliche Batterien seien für viele Käufer schlicht nicht erforderlich.

    Elektroantrieb als neues Normal

    Und warum ist der aktuelle E-Auto-Boom diesmal gekommen, um zu bleiben? Möllers Schlusswort: „Immer mehr Menschen erkennen, dass die fossile Bequemlichkeit der letzten Jahrzehnte nicht mehr funktioniert.“

    Welche Elektroautos sich 2026 wirklich lohnen, bei welchen Modellen Stefan Möller vorsichtig wäre – und ob man jetzt kaufen oder doch noch warten sollte: die große Kaufberatung in der neuen Folge von eMobility Insights. Diese Ausgabe wird Ihnen präsentiert von Mennekes, Ihrem Partner für intelligente eMobility-Ladelösungen!

Wie entwickelt sich die Elektromobilität in Österreich?

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In diesem Podcast werfen wir einen Blick auf den Stand der Elektromobilität in Österreich. Philipp Wieser, Leiter von OLÉ – Österreichs Leitstelle für Elektromobilität bei AustriaTech, erklärt, warum das Land beim Ladeinfrastruktur-Ausbau glänzt, welche rechtlichen Hürden bestehen und was der Förderstopp für E-Autos 2024 bedeutet.

Die Situation in Österreich ähnelt jener in Deutschland: Die Euphorie der letzten Jahre ist 2024 abgeflacht. Der Markt stagniert, viele bisherige Treiber – wie Prämien oder steuerliche Vorteile – wurden reduziert oder abgeschafft. Wieser bleibt dennoch optimistisch: „Ich bin nicht frustriert. Das war zu erwarten.“ Auch in anderen Ländern flacht das Wachstum ab – doch das sei eher ein Übergang als ein Rückschritt. In Belgien oder Dänemark stiegen die Zahlen stark an, sobald eine kritische Masse erreicht war. Für Österreich bedeutet das: 2025 wird wohl ein Jahr der Weichenstellungen, nicht des Wachstums. Denn Förderungen für Fahrzeuganschaffungen sind ausgelaufen – im Gegenteil: E-Auto-Fahrende zahlen nun wieder motorbezogene Versicherungssteuer. Ob das den Markt bremst? Und wie sieht es bei elektrischen Nutzfahrzeugen aus?

Ein Lichtblick: die Ladeinfrastruktur. „Das Ladenetz geht sehr gut voran“, betont Wieser. Österreich steuert auf 30.000 Ladepunkte zu, doch wichtiger sei die Ladeleistung pro Fahrzeug und eine kluge Verteilung. Besonders erfreulich: Schnellladepunkte (HPC) machen nur 10 % der Ladepunkte aus, liefern aber bereits rund 50 % der Ladeleistung.

Der Ausbau müsse divers und bedarfsgerecht erfolgen. Nicht jeder brauche einen Schnelllader – entscheidend sei die passende Infrastruktur am richtigen Ort. Das Förderprojekt LADIN etwa schloss gezielt Lücken bei Schnellladepunkten, wodurch die durchschnittliche Distanz zur nächsten Lademöglichkeit um zwei Kilometer sank. Auch langfristig wird geplant: Mit der Plattform STELE werden Ladeinfrastruktur und Stromnetzplanung vorausschauend verknüpft – etwa für Schwerlastverkehr. „Lkw-Ladestandorte mit achtmal mindestens 350 kW Dauerleistung“ stellen große Anforderungen ans Netz. Eine interaktive Karte zeigt geplante und bestehende Standorte – ein wichtiger Schritt zur Systemplanung.

Ein weiteres Thema: Laden entlang der Autobahnen. In Deutschland sorgt das für Ärger, in Österreich liegt es bei der ASFINAG – die jedoch durch rechtliche Hürden ausgebremst wird. Schutzzonen früherer Konzessionsnehmer verhindern an manchen Stellen den Bau von Ladepunkten. Diese komplexen Verfahren beschäftigen derzeit viele Jurist:innen.

Und dann: das Dauerärgernis Ladetarife. Während in Deutschland bereits von einem „kaputten Lademarkt“ die Rede ist, ist man in Österreich noch entspannter. Dennoch gibt es auch hier Kritik an intransparenten Preisen und Kartenchaos. Hoffnung bringt die neue Ladepunkt-Datenverordnung. Über das modernisierte Ladestellenverzeichnis der e-Control sollen künftig alle relevanten Daten – Preise, Verfügbarkeit, Ladeleistung – transparent verfügbar sein. Wieser ist überzeugt: „Allein dadurch entsteht deutlich bessere Transparenz.“ Das könnte die Diskussion über faire Tarife neu beleben.

Österreich bleibt beim Thema Elektromobilität auf Kurs – mit Realismus und Innovationsgeist. 2025 soll das Jahr der Systempflege und strategischen Planung werden. Mit Projekten wie STELE und dem LADIN-Förderprogramm will Wieser das Fundament für einen neuen Hochlauf legen – für eine weiterhin dynamische Entwicklung der E-Mobilität im Land.

Wie kommt das E-Auto in Deutschland aus der Warteschleife?

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Kommende Woche geht (aller Wahrscheinlichkeit nach) eine neue Bundesregierung in Deutschland an den Start. Sie muss sich auch um die Elektromobilität kümmern – und diese mit einem klugen Fördermix aus der Warteschleife bringen. Das fordert zumindest Imelda Labbé, die neue Präsidentin des Verbandes der internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), in dieser Ausgabe von „eMobility Insights“. Zwar sei das Glas bei der Transformation „halb voll“, doch entscheidende Förderdetails fehlen: „Wenn man Kundenförderung in Aussicht stellt, aber nicht mit Termin, nicht mit Größenordnung, dann macht der Interessent das, was wir alle als Kunden machen – er wartet ab.“ Vor allem Privatkunden würden beim Umstieg auf ein Elektroauto bislang kaum berücksichtigt. Hier fordert Labbé aber keine Neuauflage des Umweltbonus. Sinnvoller sei eine „restwertschonende Förderung, nicht in Form einer Barprämie, sondern über Steuer- oder Stromtarifanreize.“

Der Koalitionsvertrag von Union und SPD greife zwar wichtige Themen wie steuerliche Vorteile für elektrische Dienstwagen auf, bleibe aber in Summe noch zu vage: „Die 5-Cent-Senkung der Stromtarife ist definitiv nicht ausreichend.“ Auch auf EU-Ebene mahnt sie Augenmaß an: Die Flexibilisierung der CO₂-Flottengrenzwerte sei zwar sinnvoll, dürfe aber nicht überbewertet werden. Denn: „Die Flexibilisierung heißt ja nicht Senkung der Ziele. Alles, was wir in diesem Jahr nicht schaffen, müssen wir im nächsten Jahr nachholen.“

Ein Vergleich mit anderen europäischen Märkten zeige, was in Deutschland noch fehlt: ein langfristig abgestimmter Plan zwischen Politik, Industrie und Energieversorgern. Auch bei der Ladeinfrastruktur sieht die VDIK-Präsidentin Nachholbedarf – vor allem dort, „wo Menschen schnell laden wollen“. Imelda Labbés Appell an die Politik: „Wichtig ist, dass es schnell konkretisiert wird – mit einem planbaren Horizont.“

In dieser Episode von „eMobility Insights“ spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit Imelda Labbé auch über den globalen Wettbewerb um E-Autos. Pünktlich zum Eröffnungstag der Automesse in Shanghai diskutieren die beiden, wie weit Deutschland bei der Antriebs- und Digitalisierungswende ist – und welche Impulse derzeit besonders aus China kommen.

Labbé bringt 35 Jahre Branchenerfahrung mit, unter anderem bei Opel, GM und im VW-Konzern. „Wir sind mitten in der Umsetzungsphase angekommen“, sagt sie mit Blick auf den Wandel der Autoindustrie. Während in China digitale Features und elektrische Antriebe längst selbstverständlich sind, hinkt Europa teils noch hinterher – auch wegen unterschiedlicher Kundenpräferenzen.

Außerdem geht es in dem halbstündigen Gespräch um die neue Rolle Chinas als Exportland für E-Autos, die gestiegene Relevanz asiatischer Hersteller im VDIK und die Zusammenarbeit mit neuen Mitgliedern: „Alle Hersteller brauchen gute Rahmenbedingungen für den Erfolg ihres Geschäfts – da gibt es keine Unterschiede zwischen Ost und West.“ Labbé betont zudem, dass trotz Modellvielfalt und wachsender Nachfrage noch zentrale Voraussetzungen fehlen, um die EU-Flottenziele zu erreichen: „Wir brauchen attraktiven Strom, gute Ladebedingungen und weniger Bürokratie.“

Ein Gespräch über Wandel, Wettbewerb – und warum die Kundenbedürfnisse der Schlüssel zum Erfolg sind.

Hat Deutschland beim Elektroauto gegen China schon verloren?

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Kurz nach Ostern öffnet die Auto Shanghai ihre Pforten – eine internationale Automobilmesse der Superlative. Mit ihr kündigt sich auch die nächste Welle von Elektroautos aus China an. Und die bange Frage: Haben deutsche Hersteller gegen diesen eMobility-Tsunami aus dem Reich der Mitte überhaupt noch eine Chance? Das besprechen wir in dieser Episode von „eMobility Insights“ mit Prof. Dr. Andreas Herrmann. Er ist nicht nur Direktor des Instituts für Mobilität der Universität St. Gallen, sondern hat auch eine Gastprofessur in Shanghai – und beforscht dort auch die chinesischen Kunden, deren Bedürfnisse und veränderten Markenvorlieben beim Thema Auto.

Prof. Dr. Andreas Herrmann zeigt sich im Podcast denn auch beeindruckt von der strategischen Klarheit, mit der chinesische Hersteller wie BYD agieren: „Man will den Kunden immer wieder überraschen mit ganz neuen technologischen Möglichkeiten auf der Softwareseite.“

Ein zentrales Thema ist der unterschiedliche Ansatz in der Fahrzeugentwicklung: Während deutsche Hersteller vom klassischen Automobilbau ausgehen, denken chinesische Firmen wie BYD vom Batterie-Know-how ausgehend weiter. Dieses „Upside-Down“-Verständnis stellt für Europa ein strukturelles Problem dar. Hinzu kommt, dass der Aufbau einer konkurrenzfähigen Batterieproduktion in Europa derzeit stockt. Herrmann wird dazu deutlich: „Wir können das Thema wohl abhaken“, weil Europa sowohl technologisch als auch bei der nötigen Skalierung bisher nicht mithalten könne.

In Bezug auf China zeigt sich derweil ein Wandel im dortigen Konsumverhalten: Besonders die Generation Z legt zunehmend Wert auf heimische Marken, moderne Software-Features und Updates, statt auf klassische europäische Marken zu setzen. Deutsche Hersteller stehen hier vor der Herausforderung, ihre Produktentwicklung stärker softwarezentriert auszurichten, so Andreas Herrmann. Umgekehrt hätten die chinesischen Marken in Europa bislang noch Schwierigkeiten, besonders in den Bereichen Vertrieb und Markenbildung. Zwar ist die technische Qualität hoch, doch es fehlt an Wiedererkennungswert, Emotionalität und einem klaren Markenprofil.

Experten sehen in dieser Markenführung derzeit die Achillesferse chinesischer Hersteller in Europa. Eine mögliche Strategie könnte sein, europäische oder amerikanische Markenexperten zu integrieren – jedoch ohne bloße Imitation westlicher Konzepte. Letztlich wird betont, dass eine klare Designsprache und ein einheitliches „Gesicht“ für die E-Fahrzeuge noch fehlen, was für eine stärkere Marktpräsenz entscheidend wäre.

Im letzten Teil des Podcasts wirft Prof. Herrmann noch einen kritischen Blick auf die Zukunft des autonomen Fahrens – insbesondere im globalen Wettbewerb zwischen China, den USA und Europa. Aktuell sieht er vor allem China und die USA vorne, während Europa mit Mobileye zwar mitmischt, aber noch Nachholbedarf hat.

Ein Beispielprojekt aus Zürich mit chinesischer Technologie wirft zudem Fragen zur digitalen Souveränität auf. Prof. Herrmann kritisiert, dass die Erfahrungen dort primär beim Anbieter WeRide bleiben: „Und das ist das, was mich stört, dass wir eigentlich in Europa keinen Ort haben, wo wir wirklich autonomes Fahren ‚from scratch‘ aus erlernen.“

Hat Deutschland beim Elektroauto gegen China nun also schon verloren? „Es ist fünf vor zwölf“, sagt Prof. Herrmann. Für den europäischen Massenmarkt sieht der Experte große Herausforderungen, wohingegen im Luxussegment deutsche Hersteller weiterhin gut positioniert seien. Als mögliche Idee zur Abgrenzung kam spaßeshalber Karaoke im Auto auf – ein Bereich, in dem allerdings chinesische Anbieter bereits aktiv sind.

Wie entwickelt sich die Elektromobilität in der Schweiz?

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In dieser Episode von eMobility Insights spricht Peter Schwierz mit Krispin Romang, Direktor von Swiss eMobility, über die Entwicklung der Elektromobilität in der Schweiz. Während das Land einst gut in die Elektrifizierung gestartet ist, zeigte sich 2024 eine Stagnation: „Wir werden im europäischen Vergleich nach hinten durchgereicht“, so Romang. Besonders der regulatorische Rahmen bremst den Schweizer Markt.

Romang erklärt, dass fehlende Anreize und eine langsame Anpassung der CO₂-Regulierung dazu geführt haben, dass der Markt 2024 rund 10 % weniger Elektrofahrzeuge verzeichnete. „Diese stufenweise Herabsetzung der CO₂-Emissionen ist Gift für die Elektromobilität und das ist auch Gift für den Markt“, so der Chef des Schweizer Verbandes für Elektromobilität. Trotz eines positiven Starts in das Jahr 2025 bleibt die Elektromobilität in der Schweiz stark abhängig von gesetzlichen Vorgaben.

Ein großes Problem ist dabei auch das Laden zu Hause. Die Schweiz hinkt bei der Einführung eines „Rechts auf Laden“ hinterher, was besonders Mieter benachteiligt. „Wir haben die schwierigsten Rahmenbedingungen in ganz Europa“, stellt Romang fest. Dennoch besitze die Schweiz eines der besten öffentlichen Ladenetze.

Während sich der Markt für Elektroautos schwer tut, überrascht der Sektor der elektrischen Lkw mit einem Marktanteil von 11 % – ein Spitzenwert in Europa. „Wir haben im Transportbereich Unternehmen, die sagen: Lasst uns das jetzt einfach tun“, erklärt Romang.

Zum Abschluss äußert er drei Wünsche für die Zukunft der Elektromobilität in der Schweiz: ein verbindliches Recht auf Laden, Investitionssicherheit für Ladeinfrastruktur und eine objektivere, weniger negativ geprägte Berichterstattung.

Wird sich die Elektromobilität in der Schweiz erholen? Hört rein, um mehr über die Herausforderungen und Chancen der Schweizer eMobility-Branche zu erfahren!

Was bringt 2025 für die Ladeinfrastruktur in Deutschland?

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2025 beginnt dank der CO2-Flottenvorgaben eine neue Zeitrechnung für die Elektromobilität. Welche Auswirkungen hat das auf die Ladeinfrastruktur in Deutschland? Das haben wir Andreas Blin von ChargePoint gefragt. Er befähigt mit seiner Backend-Software be.ENERGISED viele der großen Betreiber für ihr Geschäft. Und weil mehr als 20 Prozent aller deutschen DC-Schnelllader mit seiner Software laufen, kennt Blin auch die Nutzungsdaten aus dem Ladenetz.

Auf das neue Jahr schaut der ChargePoint-Experte mit gemischten Gefühlen: „Die Branche ist in einer Konsolidierungsphase“, sagt der Director Segments and Partnerships – CPOs, Fuel&Convenience and Solution Partners. „Aber prinzipiell sind wir für 2025 gut aufgestellt als Branche und haben noch einiges noch zu tun.“ Hier bringt Blin auch das Wort Überstunden ins Spiel. Denn die Ladeinfrastruktur wachse nicht exponentiell, „weil der physische Aufbau und alles, was mit Genehmigungsverfahren zu tun hat, linear wächst – und das hat mit Arbeitskapazität zu tun.“

Interessant sind allerdings die Ladetrends! Und entgegen mancher Erwartung bleibt ein Wert konstant: Auf der Langstrecke dauert das Laden 23 bis 25 Minuten. Das war vor sechs Jahren nicht anders als heute. Was sich verändert hat, sind die Strommengen, die bei einem solchen Ladevorgang abgegeben werden. „Das ist eine ganz interessante Erkenntnis, dass die Autos eigentlich sehr gleich lang stehen, obwohl die Batterien immer größer werden.“ Daraus leitet sich dann auch ein riesiges Potenzial für eine 30-Minuten-Ökonomie durch die Betreiber ab – für Gastronomie, für Unterhaltung, für Entspannung oder gar zum Haareschneiden. „Wenn ich dem Fahrer kein attraktives Angebot mache, dann wird er entweder im Auto sitzen bleiben oder er wird halt nicht zu meinem Standort kommen“, ist Andreas Blin überzeugt.

Interessant ist auch ein anderer Trend: „Die Verlässlichkeit der Ladeinfrastruktur wird besser“, weiß Andreas Blin zu berichten. Das kann er aus dem Verhältnis zwischen Ladevorgängen und Hotline-Anrufen ableiten. Dieser Werte habe sich stabilisiert.

Auch zu den viel diskutierten Abrechnungsformen kann der ChargePoint-Experte im Gespräch mit electrive-Chefredakteur Peter Schwierz Auskunft geben. Die meisten Ladevorgänge werden noch immer per Ladekarte von einem Mobility Service Provider (MSP) gestartet. Die Kreditkarte kommt auf unter 10 Prozent. Den Grund dafür macht Andreas Blin im Wildwuchs der technischen Lösungen für das Starten per Kreditkarte aus. „Das war ein absolutes Drama“, sagt er im Rückblick. Und es werde auch nicht besser: „Die Kreditkarte ist der Versuch, mit Mitteln des 20. Jahrhunderts Probleme des 21. Jahrhunderts zu lösen.“ Die Antwort der Zukunft heißt Plug and Charge: „Wenn das weitgehend verfügbar ist, werden die Ad-hoc-Zahlungen in die Bedeutungslosigkeit verfallen.“

Was die Qualität des Ladens angeht, müsse die Branche 2025 aber auch noch ganz bodenständige Probleme lösen: etwa den Schutz der Ladesäulen gegen Vandalismus oder vor Kabeldieben. Auch müssten die Roaming-Mechanismen weiter verbessert werden. „Unsere Aufgabe als Industrie ist es, Elektromobilität nahtlos möglich zu machen.“

Für das neue Jahr sei vor allem Skalierung das Gebot der Stunde: „Also mehr Vorgänge, mehr Ladepunkte, mehr E-Autos, aber auch mehr Anwendungsfälle, mehr Geschäftsideen.“ Die Ladeinfrastruktur sei dem Hochlauf der Elektroautos zwar derzeit noch voraus, aber die Menge an E-Autos und gefahrenen Kilometern werde unweigerlich zunehmen. „Da gibt es kein Zurück“, ist Andreas Blin überzeugt. Und deshalb müssten alle Betreiber daran arbeiten, Engpässe so früh wie möglich zu erkennen und dann auch zu vermeiden.

Warum Andreas Blin trotz hoher Ladepreise eine Lanze fürs Roaming bricht und wie sich die Betreiber künftig besser voneinander unterscheiden können, erfahren Sie in dieser Episode von „eMobility Insights“. Viel Spaß!

Ist die Elektromobilität reif für den Massenmarkt?

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In der aufgeregten Expertendiskussion um Flottengrenzwerte, das Verbrenner-Aus in der EU und die angeblich mangelhafte Ladeinfrastruktur in Deutschland ist zuletzt eine zentrale Frage untergegangen: Ist die Elektromobilität denn wirklich bereit für den Massenmarkt? Denn auch wenn für uns bei electrive die Elektroautos seit über zehn Jahren Normalität sind – für die meisten Otto-Normalbürger sind sie es längst nicht. Das sieht man daran, dass von rund 49 Millionen Autos in Deutschland bislang nur etwas mehr als 1,5 Millionen vollelektrisch unterwegs sind.

Was die Elektromobilität noch braucht, um für die meisten Menschen in Deutschland Normalität zu werden, darüber spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz in der neuen Ausgabe unseres Podcasts „eMobility Insights“ mit Stefan Gerwens. Er leitet das Ressort Verkehr im ADAC, dem größten Automobilclub Europas mit über 20 Millionen Mitgliedern. Gemeinsam begeben sich Gerwens und Schwierz raus aus der eMobility Bubble und erörtern, ob die E-Mobilität überhaupt schon reif für den Massenmarkt ist.

Laut Gerwens planen aktuell 22 Prozent der Menschen in Deutschland, sich in den nächsten Jahren ein Auto zu kaufen. „Bei den Kaufinteressierten sind es aber nur 44 Prozent, die an einen rein elektrischen denken“, sagt der ADAC-Experte – und regt an, nach Lücken im Angebot zu suchen und die Frage zu beantworten, woran es liegt. „Denn da müssen wir ja auf viel höherer Werte kommen, damit wir eben in diesen Massenmarkt kommen“, meint Gerwens. Von den tatsächlichen E-Auto-Nutzern hätten 50 Prozent eine private Lademöglichkeit. Doch längst nicht jeder E-Auto-Interessierte habe die Möglichkeit, sich eine Wallbox zu installieren, was schnell zum Hemmschuh für den Kauf eines Elektroautos werden könne. Deshalb seien die Kommunen gefragt, gerade in Altbauvierteln, Innenstädten etc. öffentliche Lademöglichkeiten zu schaffen. Und auch für Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen müssten mehr praktische Lösungen geschaffen werden.

Grundsätzlich hat der ADAC aber den Eindruck, dass sich die Ladeinfrastruktur in Deutschland bereits deutlich verbessert hat. „Wir haben den Eindruck, dass die Ladeinfrastruktur gut hochläuft, dass an den Autobahnen, zumindest an den hoch frequentierten Autobahnen, ein gutes, ein breites Angebot da ist.“ Aber: „Viele, die bereits Elektroauto fahren, sagen mir, die Ladepreise, die sind jetzt zu hoch. Das ist ein Problem“, so Stefan Gerwens. Und auch an anderer Stelle sei die Preisgestaltung für den Hochlauf der Elektromobilität schwierig: Auch die meisten Elektroautos seien bislang recht teuer und die Auswahl begrenzt. Das sehe man bei Kleinwagen und der unteren Mittelklasse. Und auch an elektrischen Kombis habe es lange gefehlt.

Im Podcast spricht Stefan Gerwens außerdem über einen aktuellen ADAC-Test von Elektroautos, die Bedeutung von besonders preisgünstigen Modellen sowie über Zukunftsthemen wie bidirektionales Laden. Viel Spaß beim Anhören!

Wie kommt die Elektromobilität in Deutschland wieder auf Kurs?

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Krise, Krise und nochmal Krise. Das Jahr 2024 war kein leichtes: nicht für die Automobilindustrie im Allgemeinen, auch nicht für die Elektromobilität im Besonderen. Die schlechte Stimmung wollen wir bei „eMobility Insights“ zum Jahresauftakt 2025 endlich abschütteln und mal überlegen, wie die Elektromobilität in Deutschland wieder nach vorne kommen kann. Was es dafür braucht und wer was genau machen muss, haben wir mit Wolfgang Bernhart besprochen.

Als Senior Partner bei Roland Berger hat er zahlreiche Transformationsprojekte begleitet und kennt sich in der Autobranche aus wie in seiner Westentasche. Seine offizielle Jobbezeichnung macht seinen Arbeitsalltag klar: Global Head of Advanced Technology Center – Automotive & Industrials.

Im Podcast arbeitet sich electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit Wolfgang Bernhart von der Verunsicherung in 2024 – geschürt nach dem Ende des Umweltbonus und im Europa-Wahlkampf – zu den Herausforderungen der nächsten Bundesregierung, die in einem Monat gewählt wird. Wir reden über Technologieoffenheit, Flottengrenzwerte und die Lage der Zulieferer. Wolfgang Bernhart arbeitet aber auch klar heraus, warum sich insbesondere die deutschen Autohersteller so schwer tun, günstige Elektroautos zu produzieren. Und das hat viel mit der Entwicklung zu tun bzw. der Art, wie sie in Deutschland praktiziert wird.

Natürlich darf auch ein Blick auf China und die Entwicklungstrends dort nicht fehlen: „Die Chinesen sind in der Summe schon mal ein Jahr kürzer in dem gesamten Entwicklungsablauf“, berichtet Bernhart. „Die schaffen es in zwei Jahren, Elektrofahrzeuge auf die Straße zu stellen und damit ist es natürlich viel näher am Markt, an den Anforderungen des Marktes und kostengünstiger dazu.“ Auch das mögliche Geschehen in Nord-Amerika nch dem Amtsantritt von Donald Trump besprechen wir – ebenso die Folgen für Tesla.

Für die deutsche Automobilindustrie hat Wolfgang Bernhart in dieser Episode von „eMobility Insights“ ein paar ganz praktische Ratschläge – etwa das Thema Batterie herstellerübergreifend zu denken. Und der zweite Punkt ist, „das Denken zu verändern“. Die deutschen Hersteller müssten davon wegkommen, stets für alle Probleme „eine ganz spezifische Lösung“ zu erdenken, „weil alles andere, was man nicht selbst entwickeln kann, nicht gut“ sei. Auch hier könne die deutsche Industrie von der chinesischen lernen.

Viel Stoff also für den Neustart der Elektromobilität 2025. Dieser Podcast ist unser Beitrag, um progressiv und positiv ins neue Jahr zu kommen – und die Elektromobilität in Deutschland wieder auf Kurs zu bringen. Viel Spaß beim Hören!

Wie sieht die Ampel-Bilanz bei Verkehrswende und Elektromobilität aus?

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Bahnreform, Tankrabatt und Deutschlandticket: Die Ampel hat im Verkehrsbereich einige Themen angepackt. Aber auch viel falsch gemacht! Die Elektromobilität zum Beispiel kam mit dem Förder-Stopp unter die Räder. Und auch beim Tempolimit wurde wieder eine Legislaturperiode verschenkt. Wie es um die Verkehrs- und Antriebswende in Deutschland steht, nachdem sich die Ampel selbst den Stecker gezogen hat, das besprechen wir in dieser Episode mit Verkehrsforscher Prof. Dr. Andreas Knie!

Der Leiter der Forschungsgruppe „Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung“ am Berliner Wissenschaftszentrum für Sozialforschung (WZB) zieht im Gespräch eine traurige Bilanz der Ampel: „Wir haben in der Tat eine Regierung gehabt, die in Richtung Verkehrswende nicht wirklich aktiv war.“ Der einzige Lichtblick sei das 9-Euro-Ticket, welches heute immerhin als Deutschlandticket überlebt hat.

Dass die Elektromobilität unter die Räder kam, schiebt Andreas Knie sowohl den Grünen als auch der FDP in die Schuhe. Erstere habe es versäumt, sich das Verkehrsministerium zu schnappen. Letztere habe mit ihrer Position pro E-Fuels die Verbraucher verunsichert. Und damit schließlich dafür gesorgt, dass man auf EU-Ebene jetzt doch wieder eine Debatte um das vermeintliche „Verbrenner-Aus“ führt. Hier macht Prof. Knie auch das deutsche Zögern beim Thema Elektromobilität klar. Denn: „Dieser Kampf hätte schon vor fünf, sechs Jahren entschieden werden müssen.“ Und auch die Autobauer lässt der Forscher nicht aus der Verantwortung: Die seien zwar gut gestartet, hätten dann aber „Angst vor der eigenen Courage entwickelt“.

Mit dem Förderstopp bei Elektroautos (Stichwort Umweltbonus), ÖPNV-Bussen und Trucks (Stichwort KsNI) sei die Antriebswende dann völlig abgewürgt worden. Vor allem die zumeist öffentlichen Busbetriebe hätten daran zu Knabbern, da sie sich erst mühsam auf den E-Busse einstellen mussten – und nun nicht mehr wissen, wie sie die Antriebswende bezahlen sollen.

Und nun? Bei „eMobility Insights“ schreiben electrive-Chefredakteur Peter Schwierz und sein Gast Prof. Dr. Andreas Knie das Verkehrswende-Lastenheft für die nächste Bundesregierung. Dazu gehören: Ein Moratorium für alle Neubauaktivitäten in der Verkehrsinfrastruktur, eine Bahnreform 2.0 („zurück zur Bundesbahn und Reichsbahn“) und stringentes Ordnungsrecht wie ein Tempolimit auf der Autobahn.

Und was muss bei der Elektromobilität passieren? Die EU-Flottengrenzwerte müssen bleiben, fordert Prof. Dr. Andreas Knie. Ansonsten bräuchte es eigentlich keine Förderung. „Man muss einfach weiter die Privilegien des Verbrenners reduzieren.“ Interessant: Der Bahn-Fan Andreas Knie macht sich für Dienstwagen-Vorteile stark – aber natürlich nur für elektrische Fahrzeuge! „Die Flottenpolitik ist nun mal der große Hebel“, sagt Knie. Pragmatismus ist bei der Verkehrswende offenbar angesagt: „Da würde ich über meinen eigenen Schatten springen.“ Hört, hört!

Ob damit in den deutschen Autoregionen Wolfsburg, Stuttgart, Ingolstadt und München endgültig das Abendland untergeht, verrät Prof. Dr. Knie im Podcast ebenfalls. Und er beleuchtet die mögliche „Rolex-Strategie“ der Premium-Hersteller. Wer künftig das Verkehrsministerium leitet, besprechen wir ebenfalls.

Und damit wünschen wir Ihnen ein erkenntnisreiches Hörvergnügen, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2025!

Welche Ambitionen hat IONITY im deutschen Lademarkt?

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Es gibt zu wenig Ladeinfrastruktur, sagen Vertreter der Automobilwirtschaft. Es gibt zu wenig Elektroautos, halten die Vertreter der Energiewirtschaft dagegen. Für „eMobility Insights“ schauen wir nun mit einem Player auf dieses Spannungsfeld, der genau an der Schnittstelle beider Welten entstanden ist. Wir sprechen mit Christoph Strecker, Country Manager DACH bei IONITY, über den Wettkampf um Standorte an den Autobahnen und die Vision von IONITY für den deutschen Lademarkt. Außerdem verrät Strecker, wann bei IONITY am häufigsten geladen wird.

Effizienz durch klare Fokussierung

Ionity hat sich als Effizienz-Champion im aktuellen Lademarkt-Report von Elvah etabliert. Trotz eines Marktanteils von nur 3 % bei den DC-Ladepunkten in Deutschland wickelt das Unternehmen beeindruckende 9 % aller Ladevorgänge ab. Diese Effizienz beruht auf einem klaren Fokus: Hochfrequentierte Standorte entlang von Autobahnen, ausgestattet mit leistungsstarker Infrastruktur und Ladeleistungen bis zu 350 kW, bilden das Herzstück der Strategie.

Ein entscheidender Vorteil liegt in der zielgerichteten Ausrichtung auf die Langstrecke. Fahrzeuge mit 800-Volt-Systemen – insbesondere im Premiumsegment – bevorzugen Ionity-Standorte, da diese die benötigte Ladeleistung ohne Teilung bereitstellen können. Gleichzeitig führt die bewusste Begrenzung der Ladepunkte pro Standort zu einer hohen Auslastung. Das sorgt nicht nur für Effizienz, sondern auch für ein stabiles Geschäftsmodell.

Kundenzentrierung im Fokus

Ionity setzt auf eine starke Serviceorientierung, um die Kundenerfahrung zu verbessern. Eine rund um die Uhr verfügbare Hotline in acht Sprachen bietet Unterstützung bei Problemen – beispielsweise durch das Fernauslösen von Ladesäulen. Ziel ist es, Kunden in schwierigen Situationen, etwa bei niedrigem Ladestand, nicht im Stich zu lassen.

Auch die kontinuierliche Verbesserung der Ladeparks steht im Vordergrund. Wo möglich, werden Standorte ausgebaut, um Kapazitätsengpässe zu vermeiden – insbesondere an Hauptreisetagen, an denen die Nachfrage steigt. Gleichzeitig wird darauf geachtet, nicht überdimensionierte Standorte zu schaffen, da die Ladeinfrastruktur mit hohen Investitionskosten verbunden ist.

Auslastung und Ladeverhalten

Die hohe Effizienz von Ionity spiegelt sich auch in der Nutzung der Standorte wider. Obwohl Ladeparks anderer Anbieter oft nur eine Auslastung von 25 bis 30 % erreichen, liegt Ionity über diesem Durchschnitt – genaue Zahlen werden jedoch nicht verraten. Interessant ist, dass sich das Ladeverhalten von Kunden je nach Wochentag unterscheidet: Während bei anderen Anbietern Freitag und Samstag Spitzenwerte erreichen, ist bei Ionity der Sonntag der stärkste Tag. Dies liegt vermutlich an der Lage der Standorte entlang von Autobahnen, die verstärkt von Reisenden genutzt werden.

Innovation und Zukunft

Ionity treibt nicht nur die Effizienz und Zuverlässigkeit voran, sondern setzt auch auf Innovation. Von der Integration neuer Authentifizierungsmethoden wie Plug-and-Charge bis hin zur Nutzung von Echtzeitdaten zur Optimierung der Ladeparks zeigt sich das Unternehmen zukunftsorientiert. Gleichzeitig arbeitet Ionity eng mit Fahrzeugherstellern zusammen, um die Interoperabilität zwischen Fahrzeugen und Ladesäulen weiter zu verbessern.

Fazit

Ionity hat sich als Vorreiter im Schnellladen etabliert. Durch einen klaren Fokus auf Qualität, Kundenzufriedenheit und Effizienz gelingt es dem Unternehmen, Herausforderungen zu bewältigen und die Elektromobilität entscheidend voranzutreiben. Mit einer strategischen Standortwahl, kontinuierlicher Optimierung und innovativen Lösungen bleibt Ionity ein zentraler Akteur auf dem Weg in eine elektrische Zukunft.

Immobilien und Ladeinfrastruktur: Kommt jetzt der große Boom?

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In dieser Ausgabe von „eMobility Insights“ werfen wir ein Schlaglicht auf die steigende Bedeutung der Ladeinfrastruktur für Immobilien. Dazu sprechen wir mit Sven Meder, Vertriebsleiter von ChargePoint in Deutschland und einigen anderen Regionen Europas. Der Experte macht klar: „Ohne Ladeinfrastruktur sind Immobilien einfach nicht mehr zukunftsfähig.“

Von der Kostenstelle zum Profitcenter

Im Dialog mit electrive-Chefredakteur Peter Schwierz betont Sven Meder, dass Ladeinfrastruktur für die Immobilienbranche weit mehr ist als nur ein Kostenfaktor. Sie wird künftig ein „Profitcenter“ sein, das entscheidend dazu beiträgt, wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei mahnt er zur Eile: Niemand sollte länger warten. Die Verschärfung der EU-Gebäuderichtlinie treibt den Ausbau voran, da Immobilienbesitzer bis 2027 die neuen Vorgaben umsetzen müssen.

Hierzu ergänzt Christian Mayer, ein auf Elektromobilität spezialisierter Rechtsanwalt von der Kanzlei Noerr in München, den Podcast: Er liefert wertvolle Einblicke in die Verschärfung der EU-Gebäuderichtlinie und ihre Integration ins deutsche Recht. Mayer erklärt, welche Arten von Gebäuden künftig wie viele Ladepunkte vorhalten müssen. Ein Input, den man sich merken sollte!

Ladeinfrastruktur als Wertfaktor für Immobilien

Ohne die passende Ladeinfrastruktur wird die Verkehrswende nicht gelingen – und Immobilien, die hier nicht mitziehen, verlieren an Wert. Das wird im Gespräch deutlich. Sven Meder warnt eindringlich davor, untätig zu bleiben: „Wer jetzt nicht aktiv wird und seine Immobilien mit Ladeinfrastruktur ausstattet, riskiert nicht nur Strafen, sondern auch eine schlechtere Bewertung seiner Objekte.“

Eindrücke von der Expo Real in München

Sven Meder berichtet außerdem von der Immobilienmesse Expo Real in München, auf der Elektromobilität und Digitalisierung als Schlüsselthemen hervorstachen. Diese Trends sind entscheidend, um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und in der Immobilienbranche wettbewerbsfähig zu bleiben.

Meder betont die Bedeutung der Ladeinfrastruktur in verschiedensten Immobilien – von Supermärkten und Einkaufszentren bis hin zu Logistikzentren und Bürogebäuden. Dabei muss die Ladeleistung den Bedürfnissen der Nutzer angepasst werden: In Supermärkten sind Schnellladestationen sinnvoll, während in Einkaufszentren oft niedrigere Ladeleistungen ausreichen.

Intelligente Lösungen für die Logistik

Ein weiterer Fokus liegt auf der Rolle intelligenter Ladeinfrastrukturlösungen, besonders im Logistiksektor. Mit der zunehmenden Elektrifizierung von Zustellflotten wird jedes Logistikdepot künftig zum Ladehub, so Meder. Hier spielt intelligentes Lastmanagement eine Schlüsselrolle, da es hilft, die vorhandenen Netzkapazitäten optimal auszunutzen.

Strategisch handeln: Ladeinfrastruktur als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie

Zum Abschluss betont Sven Meder, wie wichtig es für Immobilieneigentümer und Unternehmen ist, jetzt strategisch in Ladeinfrastruktur zu investieren. Immobilien ohne diese Ausstattung werden bald ein „No-Go“ sein. „Elektromobilität sollte ein zentraler Bestandteil jeder Nachhaltigkeitsstrategie sein“, so Meder. Besonders für den Betrieb großer Flotten und Logistikdepots ist die Zusammenarbeit mit Experten wie ChargePoint entscheidend, um ganzheitliche Lösungen von der Planung bis zum Betrieb zu realisieren.

Fazit: Ladeinfrastruktur als Business Case

Fakt ist: In der Wohnungswirtschaft und im Commercial Real Estate – also in der Logistik, im Handel oder bei Bürogebäuden – gehört das Thema Ladeinfrastruktur ganz oben auf die Agenda. Denn es hat das Potenzial, sich zu einem echten Business Case für die Immobilienwirtschaft zu entwickeln.